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Dissertationen 2013

Dr.theol. Andreas Gröpl

Gottsuche in postmetaphysischer Zeit. Erkenntnistheoretische Überlegungen zu Ingmar Bergman und Eugen Biser.

Begutachter:

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Larcher, Univ.-Prof. Dr. Rainer M. Bucher

 

Abstract

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, wie in postmetaphysischer Zeit verantwortet von Gott gesprochen werden kann. Im ersten Teil wird unter dem Rückgriff auf existenzphilosophische Überlungen der Versuch unternommen aufzuweisen, dass auch in der Postmoderne die Gottesfrage - und damit die Sinnfrage - nicht obsolet geworden ist, und auch der postmoderne Mensch über ein "metaphysisches Defizit" verfügt. In diesem Zusammenhang kommt der Auseinandersetzung mit der Kulturphilosophie Bernhard Brauns besondere Bedeutung zu. In einem weiteren Schritt werden anhand der Sichtung des filmischen Werks Ingmar Bergmans jene religions-, bzw. christentumsspezifischen Vorbehalte herausgearbeitet, die das Akzeptanzdefizit des christlichen Glaubens der Nachkriegszeit verdeutlichen. Dabei wird dem kulturgeschichtlichen Umgriff der Bergmanschen Überlegungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt und die bleibende Aktualität seiner Fragestellungen nachzuweisen versucht. Der Kernteil der Arbeit setzt sich mit dem fundamentaltheologischen Entwurf des Religionsphilosophen Eugen Biser (geb. 1918) auseinander und versteht sich als Untersuchung, ob und in wieweit die Theologie Bisers als Antwort auf das angeführte "metaphysische Defizit" gesehen werden kann, bzw. ob diese als geeignete Reaktion auf die von Bergman angeführten Kritikpunkte des christlichen Glaubens verstanden werden kann. Dabei kommt es wesentlich auch auf eine systematische Darstellung der sog. "Neuen Theologie" Eugen Bisers an, die bis heute keine umfassende religionsphilosophische Aufarbeitung erfahren hat. Die abschließenden Überlegungen des vierten Teils verstehen sich als Einladung zum Weiterdenken der dargestellten Überlegungen auf dem Hintergrund eines auch die Postmoderne begleitenden "metaphysischen Defizits".

Dr.theol. Eliseus Afamefuna Ezeuchenne

Der ethische Inhalt von Personennamen der Igbos und Masquerade-Systeme als Basiswerkzeuge der Initiation in den Familienstammbaum und in Werte. 

Begutachter:

Univ.-Prof. Dr. Leopold Neuhold, Univ.-Prof. DDr. Walter Schaupp

 

Abstract

Der ethische Inhalt von Personennamen der Igbos und Masquerade-Systeme als Basiswerkzeuge der Initiation in den Familienstammbaum und in Werte Gibt es einen Faktor neben der Geburt, welcher eine Person für die Mitgliedschaft in einen typischen Igbo-Lebensbaum qualifiziert? Ins Positive gewendet: Wie erlangt die biologische Nachkommenschaft eines Archetyps (original, traditionell/authentisch/modellhaft) von Igbo-Familie personale Identität in Einbezug in das psychokulturelle Wertsystem der Igbos? Das Paradox der personalen Identität im soziokulturellen Milieu der Igbos entspringt der Natur der afrikanischen Weltsicht, insbesondere der afrikanischen Wahrnehmung der Natur des Universums und der Stellung des Menschen in diesem, überhaupt in seinem Bild vom Leben und der menschlichen Bestimmung. Diese einzigartige Perspektive gehört auf eine allgemeine Weise zur einzigartigen Ausdrucksweise der Antworten oder Verhaltensweisen, die als seine spezifische Kultur gefasst werden. Dieser Diskurs führt zur Beobachtung, dass die Geburt in der Igbo Gemeinschaft oder in einer Igbo-Familie beglaubigt wird durch einige institutionelle Akte und Prozesse, welche in Initiationen ihren Höhepunkt finden. Initiationen im Laufe des Lebens einer Person in der Gemeinschaft der Igbos können die Namensgebung einschließen, sind aber nicht darauf beschränkt, sie können die Maskerade-Praxis oder den Kult der "lebenden Toten" beinhalten, die Übernahme des Ozo Titels oder Iru Mgbede, den Ehevorbereitungskurs für Bräute. Die Namensgebung und die Maskerade-Praktiken sind hervorstechend, weil sie auf symbolische Art und Weise das Individuum in den Lebensbaum der Familie und in ihr Wertesystem einführen. Diese beiden kulturellen Momente umfassen dabei den grundsätzlichen afrikanischen Symbolismus von Identität und Ethik. Und es ist möglich und auch durchführbar, auf diesem Weg die Schemata der afrikanischen Moraltheologie durch Analyse und Bewertung der ethischen Inhalte und Details der Igbo Namensgebung und der Maskarade-Systeme herauszuarbeiten.

Dr.theol. Mattew Igboamalu

The Effect of Corruption on Humann Development in Africa-Corruption. Control Strategy - the Way Out.

Begutachter:

Univ.-Prof. Dr. Leopold Neuhold, Univ.-Prof. DDr. Walter Schaupp

 

Abstract

Corruption control strategies are most effective when they are participative and inclusive of all stakeholders in society. Such inclusiveness requires building coalitions among stakeholders-government, civil society, and NGO--in order to ensure the sustainability of reforms. The international community also has a role to play in supporting committed reformers who are more likely to generate challenges to their country's regimes. This project examines the practical issues involved in minimizing corruption in Africa and consequently the whole world. It is argued that reforms are more likely to succeed when various stakeholders are involved in the design and implementation phase of an anti-corruption strategy. Such an approach creates the necessary consensus for reform as well as a sense of participation in improving the quality of governance and generating a better condition for effective human development. It is also believed that the problem of corruption which has obstructed human development over the years especially in Africa and Nigeria in particular can be drastically reduced to the barest minimum by corruption control strategy as the-way-Out.

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