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Peter Ebenbauer

2009 wurde an Mag. Dr. Peter Ebenbauer die Lehrbefugnis für das Habilitationsfach "Liturgiewissenschaft" verliehen.

Das Habilitationsverfahren in diesem Fach wurde an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn durchgeführt und abgeschlossen; Verleihung der Lehrbefugnis für Liturgiewissenschaft und Ernennung zum Privatdozenten im Jahr 2009.

Ausgezeichnet mit dem Balthasar-Fischer-Preis des Deutschen Liturgischen Instituts 2010.

Titel der Habilitationsschrift:

"Mehr als ein Gespräch. Zur Dialogik von Gebet und Offenbarung in jüdischer und christlicher Liturgie"

Verlag Ferdinand Schöningh: Paderborn u.a. 2010

(Studien zu Judentum und Christentum) ISBN: 978-3-506-76872-8.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort (zum Buch)

Dieses Buch ist eine späte Frucht des liturgiewissenschaftlichen Teilprojektes, das in den Jahren 1999 bis 2003 im Rahmen des Bonner Sonderforschungsbereiches „Judentum – Christentum“ unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Albert Gerhards durchgeführt worden ist. Am Beginn standen Aufgabenstellungen zur Erhellung von Kontinuitäten und Brüchen zwischen jüdischen und christlichen Gebetstraditionen innerhalb ihrer Liturgien, mit speziellem Blick auf das Verhältnis der anamnetischen und epikletischen Dimensionen liturgischen Betens in den synagogalen Stammgebeten und in ausgewählten christlichen Hochgebets­traditionen. Im Lauf dieser Arbeit erwiesen sich nach und nach religionsphilosophische, wissenschafts- und liturgiegeschichtliche sowie systematische Fragestellungen als bedeutsame Koordinaten für eine Erweiterung und Vertiefung der theologischen und liturgiewissenschaftlichen Erkenntnisse über das gottesdienstliche Beten in Judentum und Christentum.

Mehrere Einzelthemen dieser Studie konnte ich im Lauf der Mitarbeit am genannten Sonderforschungs­bereich bereits präsentieren und publizieren; sie sind in überarbeiteter Form in das Gesamtgefüge dieser Arbeit integriert.[1] In der letzten Phase der Forschungsarbeit kristallisierte sich das Verständnis der dialogischen Qualität jüdischer und christlicher Liturgie als neu zu stellende Frage heraus, wobei vor allem das Verhältnis zwischen dem (real-)symbolisch aktualisierten Offenbarungsgeschehen im Zusammenhang mit der Feier des Wortes Gottes und dem liturgischen Gebet in seinen festgefügten wie auch in seinen poetisch-variablen Gestalten untersuchenswert erschien. Die Studie wurde im Herbst 2008 an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bonn als Habilitationsschrift für das Fach Liturgiewissenschaft ange­nommen.

Dieses Programm wäre ohne die wissenschaftliche und freundschaftliche Unterstützung vieler Forscher/innen und Kolleg/inn/en nicht realisierbar gewesen. An erster Stelle danke ich Herrn Univ.-Prof. Dr. Albert Gerhards für seine umfassende inhaltliche und persönliche Unterstützung sowie für die Er­stellung des Erstgutachtens im Rahmen des Habilitationsverfahrens. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen im liturgiewissenschaftlichen Teilprojekt des genannten Sonderforschungsbereichs sowie des Seminars für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bonn, insbesondere Frau Dr. Andrea Doeker, Herrn Dr. Fritz Lurz und Herrn Dr. Stephan Wahle. Dem Sprecher des Sonder­forschungs­bereichs, Herrn Prof. Dr. Josef Wohlmuth verdanke ich sowohl aus persönlichen Begegnungen als auch aus seinen fachwissenschaftlichen Beiträgen viele Impulse für diese Studie. Die Publikation in der Reihe Studien zu Judentum und Christentum des Ferdinand Schöningh Verlages hat er als Herausgeber ohne Zögern befürwortet. Dankbar bin ich auch Univ.-Prof. Dr. Bert Groen und allen Mitarbeiter/inne/n meiner angestammten Arbeitsstelle am Institut für Liturgiewissenschaft, Christliche Kunst und Hymnologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät Graz, für die wohlwollende Unterstützung meines Habilitations­projektes.

Für die sorgfältigen Textkorrekturen danke ich meinen beiden jungen und engagierten Helferinnen Teresa Opis und Magdalena Ebenbauer. Dem Verlag, namentlich Herrn Dr. Hans Jürgen Jacobs, danke ich für die gute Zusammenarbeit. Besonderer Dank gebührt allen Institutionen, die dieses Buch durch großzügige Druckkostenzuschüsse mitfinanziert haben: dem Forschungsrektorat der Karl-Franzens-Universität Graz, der Wissenschafts-abteilung des Landes Steiermark, dem Styria-Fonds der Katholisch-Theologischen Fakultät Graz, der Diözese Graz-Seckau, sowie der Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz für die religiösen Beziehungen zum Judentum unter der Leitung von Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff.

Auf das Herzlichste danke ich schließlich meiner Frau Anna und meinen drei Töchtern. Sie mussten mich in vielen intensiven, meist sommerlichen Arbeitsphasen über Gebühr entbehren und haben mein Vorhaben dennoch bis zuletzt mit liebevoller Zuneigung begleitet.

Graz, am 29. September 2009                                                                        Peter Ebenbauer

 

(1) Es handelt sich um folgende Publikationen, die aus mehreren wissenschaftlichen Tagungen im Rahmen des Sonderforschungs­bereiches „Judentum – Christentum“ hervorgegangen sind: Ebenbauer, Peter: Jüdischer Gottesdienst im Urteil christlicher Theologie. Konstruktionen und Dekonstruktionen am Beginn und am Ende des 20. Jahrhunderts, in: Konkel, Michael/Pontzen, Alexandra/Theißen, Henning (Hg.): Die Konstruktion des Jüdischen in Vergangenheit und Gegenwart, Paderborn u.a. 2003 (Studien zu Judentum und Christentum), 223–239; ders.: Liturgiewissenschaft „coram Israel“. Einige Perspektiven zukünftiger Forschung, in: Gerhards, Albert/Henrix, Hans Hermann (Hg.): Dialog oder Monolog? Zur liturgischen Beziehung zwischen Judentum und Christentum, Freiburg u.a. 2004 (QD 208), 306–321; ders.: Eingekehrt in Gottes Zeit. Gebetstheologische Beobachtungen zu Lobpreis und Danksagung in biblischen und nachbiblischen Kontexten, in: Gerhards, Albert/Wahle, Stephan (Hg.): Kontinuität und Unterbrechung. Gottesdienst und Gebet in Judentum und Christentum, Paderborn u.a. 2005 (Studien zu Judentum und Christentum), 63–106.

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