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Musik, Migration und Macht

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Verleihung der Elisabeth-Gössmann-Preise: Ulrike Bechmann, Elisabeth Potzinger, Manuela Khom, Valeryia Saulevich, Dagmar Giglleitner, Barbara Velik-Frank, Andrea Qualbrink, Christoph Heil (v. l.) Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Die Katholisch-Theologische Fakultät verlieh die Elisabeth-Gössmann-Preise für Arbeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung

Dagmar Giglleitner, Andrea Qualbrink, Valeryia Saulevich und Barbara Velik-Frank sind die Trägerinnen der heurigen Elisabeth-Gössmann-Preise. Sie wurden am 30. Jänner 2018 im Rahmen eines Festaktes am Universitätszentrum Theolgie von Dekan Christoph Heil und der Juryvorsitzenden Ulrike Bechmann überreicht. Heil strich hervor, dass die Fakultät eine offene, gegenwartsorientierte und kritische Theologie betreibt, was sich auch in den Arbeiten der Preisträgerinnen widerspiegelt. Manuela Khom, die als Vertreterin des Landtags an der Feier teilnahm, dankte der Uni Graz für den Preis und lobte die kreativen Neuentwürfe zur Problemlösung, die in den Ausschreibungsbedingungen festgehalten sind. Gemeinderätin Sissy Potzinger verwies in ihrem Grußwort auf die Tradition der Frauenforschung und ihre Pionierin Irmtraud Fischer.

Die Ausgezeichneten
Giglleitner befasst sich in ihrer Masterarbeit mit der biblischen Erzählung über den Regenten Jiftach, dessen Opferung der eigenen Tochter über Jahrhuderte Anlass für eine vielfältige Auseinandersetzung war, und ihre musikalische Rezeption in Georg Friedrich Händels Oratorium Jephtha.

Saulevich untersucht in ihrer Masterarbeit die Körperwahrnehmungen russisch-orthodoxer Migrantinnen im kirchlichen Kontext vor und nach der Einwanderung in Österreich.

Andrea Qualbrink thematisiert in ihrer Dissertation Aufstiegs- und Führungserfahrungen von Frauen in hohen Leitungspositionen in Ordinariaten deutscher Bistümer.

Barbara Velik-Frank beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit dem Phänomen der sieben katholisch sozialisierten "Donaufrauen", die sich 2002 gegen das bestehende kirchliche Gesetz zu katholischen Priesterinnen weihen ließen.

Die Preise
Die Elisabeth-Gössmann-Preise werden für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung seit 2001 regelmäßig vergeben und dienen der Nachwuchsförderung.
Die Arbeiten müssen an einer der theologischen Fakultäten oder -Hochschulen in Österreich angenommen worden sein und ein theologisches oder religionswissenschaftliches Thema behandeln und sich kritisch mit frauen- und geschlechterspezifischen Fragen in den christlichen oder anderen religiösen beziehungsweise weltanschaulichen Traditionen auseinandersetzen. 

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