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Schulfach ETHIK – das Grazer Modell

Montag, 29.04.2019

 

Der Ethikunterricht kommt – und er benötigt gute Lehrende. Die Universität Graz ist auf diese Entwicklung längst vorbereitet: Sie bietet bereits seit 2010 das interfakultäre Masterstudium „Angewandte Ethik" an, das von vier Fakultäten, der geisteswissenschaftlichen, der theologischen, der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen und der juridischen Fakultät, mitgetragen wird. Die Nachfrage ist höher als je zuvor, derzeit sind 351 Studierende gemeldet, 97 davon im ersten Semester.

Seit den Anfängen hat dieses Studium auch den Ethikunterricht im Blick: Alle Studierenden, die schon ein Lehramtsstudium absolviert haben, können als Teil des Ethik-Studiums den Schwerpunkt „Ethik lehren an mittleren und höheren Schulen" (27 ECTS) wählen. Mit diesem werden sie speziell auf die Anforderungen eines modernen Ethikunterrichts vorbereitet: Vier Fachdidaktik-Seminare befassen sich mit praktischer Philosophie, Religion im Ethikunterricht und Spezialthemen der angewandten Ethik, etwa Bioethik, Umweltethik, Technikethik, Medienethik, Sozialethik oder Genderethik. In einem eigenen Praxismodul werden die Grundlagen des Ethikunterrichts erarbeitet, und ein Unterrichtspraktikum an AHS und BHS zeigt, was es heißt, Ethik an einer Schule zu unterrichten.

In den letzten Jahren haben über 120 Studierende diesen Schwerpunkt gewählt und sind entweder schon als Ethiklehrer/innen aktiv oder dafür bestens ausgebildet. Durch die Zusammenarbeit von Vertreter/innen der praktischen Philosophie, der verschiedenen Bereichsethiken und der Fachdidaktik erhalten die Studierenden an der Universität Graz fundierte Kenntnisse des Fachs Ethik, bearbeiten aktuelle Themen wie Medizin- oder Wirtschaftsethik am gegenwärtigen Forschungsstand und sind mithilfe des Unterrichtsschwerpunkts in der Lage, Ethik erfolgreich zu unterrichten.

Weitere Informationen gibt es unter:

angewandte-ethik.uni-graz.at

(Text: DDr. Christian Feichtinger, Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Graz)

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Nachlese: Artikel aus der Presse vom 1.3.2019

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