Care-Arbeit als essentiell für jegliches Zusammenleben – warum wird sie dann nach wie vor gering geschätzt und mangelhaft bezahlt?
Jede:r von uns ist in seinem Leben unmittelbar von Care-Tätigkeit betroffen, keine:r kann sich davon ausnehmen, ob als Empfangende:r oder Gebende:r. Diesem Spannungsfeld widmet sich die aktuelle Ausstellung „Care Matters“ der Albertina in Wien. Wir waren mit Studierenden der Angewandten Ethik dort, waren beeindruckt von der Tiefe der Kunstwerke, von der Darstellung tabuisierter Emotionen wie Wut. Gleichzeitig hätten uns die Stimmen der Empfänger:innen von Care Arbeit noch stärker interessiert.