"Den Ausdruck Würde beziehen wir (ausschließlich) auf Menschen", heißt es in einer im Februar 2017[!] erschienenen hochoffiziellen Studie der katholischen und der evangelisch-lutherischen Kirchen Deutschlands über die Menschenwürde. In ökumenischer Eintracht erklären deutsche Bischöfe und Theologinnen Tiere als würde-los und perpetuieren damit jenen "despotischen Anthropozentrismus" der christlichen Tradition, den Papst Franziskus in Laudatio Si' zurückgewiesen hat. Es gibt Religionen, die tierfreundlicher sind und von denen das Christentum lernen kann, doch selbst diese bleiben in manchem hinter den Normen einer zeitgenössischen Tierethik zurück (Kurt Remele).