Der durch seine großen Freilichtaufführungen wie des „Einsiedler Welttheaters“ und spätestens 2016 mit der Inszenierung zur Eröffnung des Gotthard-Basis-Tunnels mit über 500 Mitwirkenden international sehr bekannt gewordene Regisseur Volker Hesse brachte im vergangenen Sommersemester das Alte Testament auf die Bühne des Grazer Schauspielhauses. Er stellte sich am Donnerstag in sehr persönlich gehaltenen Statements den Fragen der Teilnehmenden des Internationalen Graduiertenkollegs „Resonante Weltbeziehungen“ und der Veranstaltungsreihe Religion am Donnerstag, die dieses Jahr zum Thema Kunst trifft Theologie stattfindet. Der durch sein kritisches Buch zur Beschleunigung und seinen Bestseller „Resonanz“ über die Fachgrenzen hinaus bekannte Soziologe Hartmut Rosa und die Wiener Lichtkünstlerin Victoria Coeln gingen unter der Leitung der Grazer Alttestamentlerin Irmtraud Fischer den Fragen nach, was denn Künste und Wissenschaften resonant mache und wie Kunstwerke, aber auch wissenschaftliche Texte und auch Theologien beschaffen sein müssen, um Menschen zu berühren.
Montag, 22.10.2018
„Resonante Texte oder resonante Themen? Zur Rezeption literarischer Werke im Theater“