Wenn in der aktuellen Impfdebatte die Positionen von Befürwortern und Gegnern aufeinanderprallen, dann hat das nicht immer nur mit Fragen einer medizinischen oder wissenschaftlichen Grundeinstellung zu tun, sondern es rührt an die Identität der jeweiligen Diskutanten selbst. Die Frage der Immunität geht mit der Frage der Identität einher - und so verlangt die Impfdebatte von jedem einzelnen nicht nur eine virologische Positionierung, sondern auch "Identitätsarbeit": Diese These hat der Grazer Philosoph Prof. Reinhold Esterbauer in einem aktuellen Beitrag für das theologische Debatten-Portal "feinschwarz.net" entfaltet.