Elisabeth-Gössmann-Preise 2026
Anmeldung bis 24.11.2026, 18:00
Die Elisabeth-Gössmann-Preise der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz zeichnen herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der theologischen und religionsbezogenen Frauen- und Geschlechterforschung aus. Dieses Jahr feiert der Preis sein 25-jähriges Jubiläum.
Heuer gehen die Gössmann-Preise an Dr.in Magdalena Hürten (Universität Regensburg) und Nasreen Sarah Shah (Universität Göttingen).
Dr.in Magdalena Hürten erhält den Forschungspreis für ihre Dissertation über Missbrauchsfälle in der Gründungsgeschichte der Franziskusschwestern Vierzehnheiligen. Mithilfe des Konzepts der epistemic injustice (epistemische Ungerechtigkeit) der Philosophin Miranda Fricker analysiert Hürten die institutionellen und sozialen Machtverhältnisse, die beeinflussen, wessen Erfahrungen gehört, anerkannt oder zum Schweigen gebracht werden.
Nasreen S. Shah MA wird für ihre Masterarbeit mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Ihre exegetische Arbeit zur fremden Frau in Esra 9–10 analysiert, wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und religiöse Identität in den biblischen Texten miteinander verschränkt werden und zur Ausgrenzung bestimmter Personengruppen beitragen.
Die Festrede hält die evangelische Bischöfin Österreichs, Prof.in Dr.in Cornelia Richter.
Bitte um verbindliche Anmeldung per E-Mail bis 24. November 2026 unter andrea.granitz(at)uni-graz.at.
Herzliche Einladung!